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Robert - Manager Product Development

Software Entwicklung ist ein “People Business”

Als die EUROSOFTWARE (eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der GK Software in Tschechien) im Jahr 1997 ihre Tätigkeit in Pilsen aufnahm, suchte die junge Firma Software-Entwickler mit Kenntnissen der Programmiersprache Java, die Erfahrungen mit Handelssoftware sowie das Interesse hatten, in einem deutschen Unternehmen zu arbeiten. “Ich erfüllte keines dieser Kriterien”, sagt Robert, heute Manager in der Produktentwicklung. Als Absolvent der Westböhmischen Universität in Pilsen war Robert ein exzellent ausgebildeter Software-Entwickler. Er verfügte aber nicht über Java-Kenntnisse, da diese Programmiersprache zu dieser Zeit noch neu und innovativ war. In einer Reihe von Projekten während des Studiums konnte Robert zwar praktische Erfahrungen in der Industrie sammeln, aber nicht in der Handelsbranche. Und nachdem er gerade eine Tätigkeit bei einem deutschen Unternehmen beendet hatte, wollte er diese Erfahrung eigentlich nicht wiederholen. Letztendlich gelang es jedoch dem ersten Entwickler bei EUROSOFTWARE, Robert zu überzeugen, das neue Unternehmen mit aufzubauen. So war er von Anfang an dabei, als das Software-Entwicklungszentrum für die in Deutschland ansässige GK Software entstand. In einem kleinen Team und in harter Arbeit erarbeiteten sich die jungen Entwickler schnell die notwendigen Java-Kenntnisse und stiegen immer tiefer in das Gebiet Handelssoftware ein. Bald konnten die ersten selbst entwickelten Software-Lösungen erfolgreich bei den Kunden eingesetzt werden. Das von Anfang an ausgezeichnete Teamwork half dabei sehr. „Bei uns in Pilsen geht es familiär zu. Wir verstehen uns sehr gut und helfen einander“, sagt der Vater von zwei Kindern.

Mit jedem Stück Software versuchen wir eine Basis für die Zukunft zu legen, und die Zukunft ist eine Mischung aus individuellen Kundenanforderungen und neuen technischen Möglichkeiten.

Übersetzungen und Übersetzer – Von Kundenanforderungen zum Quellcode – Inzwischen, mit dem Wachstum von EUROSOFTWARE, entwerfen die Software-Entwickler hochkomplexe IT-Strukturen für große Handelsunternehmen. Die größte Herausforderung ist dabei, eine Struktur zu finden, die flexibel und erweiterbar ist. Denn eine Software-Lösung muss hunderte verschiedene Anforderungen des Kunden erfüllen und in den nächsten Monaten kommen die nächsten Hundert dazu. „Mit jedem Stück Software versuchen wir eine Basis für die Zukunft zu legen“, sagt Robert, „und die Zukunft ist eine Mischung aus individuellen Kundenanforderungen und neuen technischen Möglichkeiten“. Von den Kundenanforderungen bis hin zum einzelnen Entwickler, der entwirft, programmiert und testet, ist es ein langer Weg. Denn große Software-Unternehmen sind nur dann effizient, wenn sie die Software-Entwicklung in einem industrialisierten, hochgradig arbeitsteiligen Prozess organisiert haben. „Ich betrachte mich als Übersetzer“, sagt Robert, gebürtig in Pilsen. „Denn Software-Entwicklung ist ein permanenter Übersetzungsprozess von Kundenwünschen in Datenflüsse. Und diese Übersetzungen erfolgen von Mensch zu Mensch. Software-Entwicklung ist ein People Business.“ Obwohl die Technologie und die Prozesse internationalen Standards entsprechen, sind die Menschen, die sie anfordern und entwickeln, verschieden. Der „Übersetzer“ muss sie alle zusammenbringen.

 

Die moderne Art Software zu entwickeln, bedeutet mehr zu kommunizieren

„Über die Jahre hinweg konnte ich beobachten, dass deutsche Software-Entwickler ihre Stärken im systematischen Denken haben, während Entwickler aus Tschechien oftmals kreative Lösungen finden. Beide Seiten ergänzen sich gegenseitig hervorragend und ergeben eine gute Kombination“, sagt Robert. Für alle Software-Entwickler, unabhängig von der Nationalität gilt, dass sie neben den logisch-mathematischen Fähigkeiten auch soziale Kompetenzen brauchen. Denn Geschäftsprozesse in Datenflüsse zu übersetzen erfordert Kommunikation. Und je mehr Software auf moderne Art entwickelt wird, auf die sogenannte „agile Art“, je mehr Kommunikation mit den Kollegen oder manchmal direkt mit den Kunden ist notwendig. „Es ist ein Zusammenspiel von Menschen. Die handelnden Personen sind dabei ausschlaggebend“, sagt Robert. Von 1998, seinem ersten Jahr bei EUROSOFTWARE, bis heute war es eine lange Zeit. Resümierend meint Robert, der auch Mitglied des GK-Mammut-Clubs ist: „Es war damals eine bestimmte Person, die mich in die Firma brachte, und heute sind es viele Personen, die mich hier halten.“

 

Anja
Personalcontrolling & Abrechnung

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Andreas K.
Head of Projects

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Andreas S.
Chefkoch bei GK

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Hendrik
Director Product Management

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Jan
Program Manager Product Management

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Andreas V.
Leiter UX Design

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